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Ralf Müller ist zurück in der Szene – mit neuem Shop

aktualisiert 03.04.2017 | erstellt am 03.04.2017 | von

Der u.a. für seine Ansaugstutzen bekannte Ralf Müller aus Solingen meldet sich nach langer Abstinenz wieder zurück in der Szene. Häufig


kam in der Szene die Frage nach seinen Teilen auf, die dann meist mit „Gibt es nicht mehr“ beantwortet werden mussten. Ab und zu tauchte noch eines seiner Teile in diversen Marktplätzen auf. Jetzt ist er zurück, produziert wieder Teile und hat sogar einen neuen Shop. Die Frage „Wo bekomme ich einen RM Ansaugstutzen“ hat sich damit erledigt. Mit den folgenden Zeilen beschreibt er seine Beweggründe. Wir freuen uns, dass er wieder da ist.

 

Hallo zusammen!
Ich melde mich jetzt wieder aus der Versenkung (Familienzeit usw.) in der Monkeyszene zurück. Jetzt ist wieder Zeit da um sich um neue Innovationen für unsere geliebten „Kleinen“ zu kümmern. Nachdem meine Kids jetzt auch groß genug sind um regelmäßig mit auf dem Moped mitzufahren sah ich mich nach einem Moped um mit dem man zu zweit fahren kann und das nicht zu groß war das meine Tochter mit ihren 6 Jahren selbst aufsteigen kann, unseren kleinen, liegenden 4-Takt-Motor hat, alltagstauglich und nicht so empfindlich gegen Nässe ist. Dadurch fielen meine BMW, CB100, Jazz 190, ZB140, SS125, Daxen, CY80 und natürlich alle Monkeys raus, aber da war ja 2013 was neues von Honda auf den Markt gekommen … MSX125 heißt das Teil! Die Typenbezeichnung ist die Abkürzung für „Motor-Sport-Extreme“, naja aufgrund der Leistung von nur knapp 10 PS vielleicht nicht die optimale Namesgebung!
Also mal zum freundlichen Honda-Händler, bei dem ich vor über 40 Jahren neben der Schule längere Zeit bereits Neumaschinen ausgepackt und zusammengeschraubt hatte, und habe mir dann mal so ein Moped zur Probefahrt ausgeliehen. Naja, der erste Eindruck war dann nicht so rosig: relativ lahm und träge im Vergleich zu meinen kleinen Schätzchen aber immerhin eine Honda – modern gestylt mit Scheibenbremsen vorn und hinten sowie elektronischer Motorsteuerung und Einspritzung, und ich wollte ja nur was haben mit dem ich mit den Kids durch die Gegend fahren kann, relativ leise ist und unempfindlich und das ich dann meinen Kids zum Führerschein dann überreichen kann.

Aber was soll ich sagen, der Kater lässt das mausen nicht … Nach dem Kauf einer guten Gebrauchten mit grad mal 4.500 km auf dem Tacho ging mir die „Entschleunigung“ schnell auf den Keks. da muss doch was raus zu holen sein! Da ich aber ein Freund davon bin alle meine Mopeds legal zu haben musste ich mich erst mal schlau machen wie man da nen Hubraumkit eingetragen bekommt. Aber nix da – TÜV schüttelte den Kopf „Ohne ABE oder Gutachten geht da garnichts!!!“ Auch bundesweit keine Werkstatt gefunden die da Eintragungen machen könnte – Sch….!!! Na und so mußte ich dann, back to the roots, wieder das Feintuning anfangen, was bei elektronischer Motorsteuerung und Einspritzung schnell an seine mechanischen Grenzen stößt, was ja auch vom Gesetzgeber her damit verhindert werden soll! Trotz allem habe ich legale Wege gefunden das Moped so herzurichten das es von anfangs grad mal 85 km/h inzwischen, und ganz legal, auf der Graden aufrecht sitzend die 110 gut überschreitet. Dann bemerkte ich so einiges was an dem Moped von Honda so mehr oder weniger nicht ins Qualitätsbild passte und habe da Abhilfe gesucht und gefunden.

Also was soll ich weiter drumherum reden: Das Entwicklungsfieber hatte mich wieder gepackt! So entwickelte ich einen neuen Kettenspanner für die Vierkant-Stahlrohrschwinge mit Motorradheberaufnahme der dann auch in meine Jazz (Chopper mit dem Monkeymotor) passte und habe dann die Dreh- und Frästeile bei einer ortsansässigen kleinen CNC-Firma unter meinen Argusaugen fertigen lassen und habe auch selbst dort daran mitgearbeitet um meine Qualitätsstandarts zu erreichen. Die Zwischen- und Endbearbeitung habe ich dann wieder in meiner eigenen Werkstatt vorgenommen und die Aluteile dann farbig eloxieren lassen da gute Technik ja ruhig gut aussehen und dem Auge gefallen darf! Auch für das popelige Schaltgestänge habe ich eine gute, und vor allem dauerhaft gute, Lösung gefunden die sich an die Vor- oder Rückverlegung für die ganz großen Motorräder anlehnt, aber noch um einiges haltbarer ist als dort!
Da man ja mit der Zeit gehen muss und ich auch jetzt wieder aktiver in der Szene sein möchte habe ich mich auch noch nach einem Webshop umgesehen um Euch das Finden meiner Teile zu erleichtern und natürlich das meine Neuentwicklungen auch refinanziert werden, denn so Kleinserien sind zwar aufs Stück gesehen wesentlich günstiger als wenn man Einzelanfertigungen herstellt und natürlich auch in der Fertigung präziser als selbstgefeilt aufm Schraubstock! Und natürlich lege ich immer noch höchsten Augenmerk auf Qualität! Schaut es Euch einfach mal in meinem Web-Shop (https://www.bonsai-teile-shop.de/) an, dort sind die altbekannten Ansaugstutzen und auch neuere Entwicklungen davon, sowie noch viele andere Teile zu finden, die es sonst nirgends in Europa zu erhalten sind! Meine Eigenentwicklungen sind natürlich alle Made in Solingen, Germany!

Ralf Müller, Solingen

Meine neuesten Entwicklungen:

 

 

 

 

 

 

Die bekannten RM-Ansaugtutzen in verschiedenen Größen:

 

 

 

 

 

 

 

 

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